Was ist Wurmkompost?

Unser Wurmkompost ist ein reines Naturprodukt. Es entsteht durch den Einsatz von speziellen Würmern mit dem lateinischen Namen Eisenia hortensis – Anglern bestens bekannt als Rotwurm – in unseren Wurmboxen. Die Regenwürmer fressen vornehmlich abgestorbene Pflanzen, Pilze und andere organische Stoffe und die im Erdreich vorhandenen Mineralien, ebenso Kleinstlebewesen wie Einzeller und Milben. Dabei nehmen sie auch Teile des sie umgebenden Erdreichs auf. Die Ausscheidungen des Regenwurms bilden den lockeren, krümeligen Wurmkompost. Und der hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich: Enzyme und Bakterien sowie Stickstoff, Phospor und Kalimsalze sind reichlich vorhanden. Der Kompost schlägt jeden künstlichen Dünger um Längen und zeigt schon bei sparsamer Verwendung deutliche Verbesserung beim Wuchs, bei der Dichte und beim Aussehen der damit gedüngten Pflanzen. Das gilt für Zierpflanzen, Rasen, Obst und Gemüse und für die Landwirtschaft schlechthin.

Wie wird Wurmkompost verwendet?

Der Dünger kann auf zwei Arten ausgebracht werden: entweder trocken ausgestreut oder nass zum gezielten Gießen. Beim Ausstreuen gilt die Faustregel, dass etwa 2 – 3 Liter pro Quadratmeter Bodenfläche ausgebracht werden. Bei Gemüsebeeten kann es auch gerne etwas mehr sein. Der Pflanzerde für Topfpflanzen kann man etwa ein Fünftel bis ein Drittel der Gesamtmenge beifügen. Füssigdünger kann man sich leicht selbst herstellen, in dem man etwa 1 Kilo der Masse in einem Putzeimer mit (abgestandenem) Wasser unter gelegentlichem Umrühren 24 Stunden „ziehen“ lässt, die Flüssigkeit abschüttet und zum Gießen verwendet.

Wie entsteht Wurmkompost?

IGrosser Regenwurmn den eigens entwickelten Wurmboxen verarbeiten die Regenwürmer Pflanzen, Früchte, Laub, Grasschnitt und andere organische Stoffe, z. B. auch Papier zum Wurmkompost. Durch den Verrottungsprozess verlieren die Stoffe ihre feste Form und können von den Würmern leicht gefressen werden. Die Regenwürmer nehmen täglich etwa die Hälfte ihres Körpergewichts an Nahrung auf. Nach 2 – 4 Stunden wird der Darminhalt ausgeschieden. Das erklärt, warum bei entsprechender Anzahl Würmer auch eine größere Menge Erdreich relativ schnell durchgearbeitet und gelockert ist.